Terror mit System
Wieder einmal ist der marxistischen Tageszeitung "junge Welt" ein ungemein aufschlussreicher Bericht
über das wahre Israel zu verdanken. In seiner heutigen Ausgabe (21.10.2021) berichtet das Berliner Blatt
nämlich über den Siedler-Terror in den vom Judenstaat besetzten Westjordanland.
Dort hat mittlerweile die Olivenernte begonnen, auf deren Ertrag viele der dort lebenden Palästinenser
gleichsam Überlebensnotwendig angewiesen sind.
Die "Siedler", richtigerweise wären sie als zionistische Kolonisten zu bezeichnen, wissen dies und versuchen
daher, wie die israelische Tageszeitung "Haaretz" schreibt, diese Ernte zu sabotieren.
Und zwar "entweder durch direkte physische Angriffe auf die Landwirte oder durch das Fällen und Brechen
von Bäumen oder das Stehlen der Ernte."
Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) zählte im genannten
Zusammenhang allein 2020 1.700 durch diese zionistischen Terroristen vernichtete Bäume.
Ein UNO-Bericht vom 14.April dieses Jahres fasst all dies noch einmal zusammen: Diese Gewalt ist "ideologisch
motiviert und in erster Linie darauf ausgerichtet, Land zu erobern, aber auch die Palästinenser einzuschüchtern und
zu terrorisieren."
Dies geschieht, wie dargestellt, durch den Entzug der Lebensgrundlagen für diese armen Menschen, denen nach
Darstellung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz seit August 2020 9.300 Olivenbäume zerstört wurden.
Die offizielle Bundesrepublik Deutschland schweigt dazu selbstverständlich. Schließlich ging und geht es hier nicht
um die hysterische Aufgeregtheit eines Gil Ofarim, dessen arrogantes Verhalten im Leipziger Westin Hotel hierzulande
für einiges Aufsehen gesorgt hat.
Palästinensische Bauern, die keinem etwas getan haben, können aber demgegenüber gleichsam verrecken- von Herrn
Dr.Joseph Schuster, seines Zeichens Präsident des "Zentralrates der Juden in Deutschland", welcher sich ansonsten zu
vielerlei ihm nicht Gefallenden äußert, war dazu ebenfalls bislang noch kein Sterbenswörtchen zu vernehmen.
Klar: Das palästinensische Leid interessiert ihn auch in keiner Weise- und mit dieser Haltung geht er ja mit "BILD" und
anderen Israel-freundlichen Organen dieser Republik konform.
Um so mehr ist und bleibt daher zumindest die muslimische Weltsolidarität mit Palästina gefordert und gefragt.
Denn nur sie kann den dortigen Menschen tatsächlich helfen.
Spirituelle Betrachtungen sind dazu allerdings, Gott sei´s geklagt, nicht in der Lage!